by djk
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Bittere Wendung nach Traumstart in den Einzeln: Erste Mannschaft verliert beim SC 1900 Schweinfurt III trotz 3:2-Führung mit 3:7
Am Mittwochabend, den 14. Oktober 2026, trat unsere erste Herrenmannschaft der DJK Schonungen-Mainberg in der Bezirksklasse B zum Auswärtsspiel beim SC 1900 Schweinfurt III an. Was zunächst wie ein echter Sahnetag für unser Team in den Einzeln begann, wendete sich im zweiten Durchgang durch extrem bitter verlaufene Fünfsatz-Partien noch zu einer deutlichen 3:7-Niederlage.
Fehlstart in den Doppeln
Der Abend begann für unsere Doppelpaarungen holprig:
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Doppel 1: Thomas Fleischmann und Christian May fanden gegen das Schweinfurter Duo Werner Schuler und Michael Knappke nicht zu ihrem gewohnten Rhythmus und mussten sich glatt mit 0:3 (7:11, 9:11, 8:11) geschlagen geben.
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Doppel 2: Auch Ralf Friedrich und Andreas Rottmann erwischten gegen Josef Hahn und Ralf Geißler einen schweren Stand. Gegen die stark aufspielenden Gastgeber hatten unsere Jungs mit 0:3 (6:11, 4:11, 7:11) das Nachsehen.
Damit gerieten wir früh mit 0:2 in Rückstand.
Bärenstarke Einzel-Aufholjagd: DJK dreht das Match zur 3:2-Führung!
Was danach folgte, war eine fantastische Reaktion unserer Mannschaft. Mit grandioser Moral kämpften wir uns Spiel für Spiel zurück:
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Christian May zeigte im Einzel gegen Schweinfurts Nummer 1, Werner Schuler, eine erstklassige Leistung. Mit großem Einsatz setzte er sich mit 3:1 (11:6, 12:10, 7:11, 11:7) durch und holte den ersten Punkt für die DJK!
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Thomas Fleischmann zog direkt nach: Im Duell der Spitzenspieler gegen Josef Hahn behielt Thomas stets die Kontrolle und sicherte mit einem souveränen 3:0-Erfolg (11:6, 12:10, 11:8) den Ausgleich zum 2:2!
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Andreas Rottmann setzte dem Lauf noch eins drauf: Gegen Michael Knappke bewies er starke Nerven, entschied den hart umkämpften ersten Satz mit 14:12 für sich und belohnte sich mit einem verdienten 3:1-Sieg (14:12, 11:8, 5:11, 11:5).
Plötzlich war das Spiel gedreht und die DJK lag mit 3:2 in Führung!
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Im Anschluss musste sich Ralf Friedrich nach hartem Kampf gegen Ralf Geißler mit 1:3 (4:11, 11:13, 12:10, 7:11) beugen. Viele in dieser Saison ungewohnte unkonzentrierte Aktionen führten zu einem 0:2 Satzrückstand. Im 3. Satz keimten aufgrund mehrerer leichter Fehler von Geißler und des dadurch möglichen knappen Satzgewinns wieder Hoffnung auf. Im 4. Satz schien bis zur Führung von 10:6 die gewohnte Sicherheit zurückzukommen. Doch auch 4 Satzbälle in Serie reichten Ralf Friedrich nicht zum Satzgewinn und der Rettung in den Entscheidungssatz. Die Gastgeber glichen wieder zum 3:3-Zwischenstand aus.
Das Drama im zweiten Durchgang: Fünfsatz-Pech besiegelt die Niederlage
Was im zweiten Durchgang passierte, war an Dramatik kaum zu überbieten. Gleich drei Einzel gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen – und in allen drei Fällen hatten die Gastgeber am Ende das bessere Ende für sich:
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Thomas Fleischmann lieferte sich mit Werner Schuler ein unfassbares Krimi-Match. Nach Verlust der ersten beiden Sätze kämpfte sich Thomas sensationell zurück. Der vierte Satz ging als einer der längsten Durchgänge der Saison in die Geschichte ein: Mit 20:18 behielt Thomas die Oberhand und erzwang den Entscheidungssatz! Dort fehlten nach der Aufholjagd am Ende leider die Kräfte, sodass Schuler mit 8:11 die Oberhand behielt 2:3 (4:11; 11:6; 5:11; 20:18; 8:11).
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Christian May erwischte gegen Josef Hahn einen Auftakt nach Maß und ging knapp mit 1:0 Sätzen in Führung (12:10). Hahn fand jedoch ins Spiel zurück, ging 2:1 in Führung und behielt im entscheidenden fünften Satz mit 11:3 die Nase vorn – eine extrem bittere 2:3-Niederlage (12:10; 8:11; 6:11; 11;9; 3:11).
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Ralf Friedrich fightete gegen Michael Knappke ebenfalls vorbildlich. Nach anfänglichem Satzrückstand fand Ralf ins Spiel und konnte im 3. Satz fast schon zaubern. Nach vergebenen 2 Matchbällen im 4. Satz (10:8 Führung) und dem darauf folgendem Satzverlust, fand er leider nicht mehr zu seiner Sicherheit zurück. Im entscheidenden fünften Satz ging der Punkt beim 5:11 erneut an Schweinfurt 2:3 (4:11; 11:8; 11:2; 10:12; 5:11).
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Im letzten Einzel war bei Andreas Rottmann die Luft etwas raus; er unterlag Ralf Geißler mit 0:3 (7:11, 8:11, 9:11).
Fazit
Nach 2 Stunden und 9 Minuten Spieldauer spiegelte der Endstand von 3:7 den eigentlichen Spielverlauf kaum wider. Ein Satzverhältnis von 23:16 und 391:344 Bälle zu Gunsten von Schweinfurt verdeutlichen, wie eng die Partie in der zweiten Hälfte spitz auf auf Knopf stand. Drei verloren gegangene Fünfsatz-Matches im zweiten Durchgang verhinderten ein verdientes Unentschieden oder gar einen Auswärtssieg.
Dennoch hat die Mannschaft bewiesen, dass sie nach Rückständen als Team zusammenschweißt und jeden Gegner voll fordern kann! Auf dieser Moral lässt sich für die nächsten Aufgaben aufbauen.
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